Wasserfallmodell

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Das klassische Wasserfallmodell

Das Wasserfallmodell ist ein lineares Vorgehensmodell in der Softwareentwicklung, bei dem der Softwareentwicklungsprozess in Phasen organisiert wird. Dabei gehen die Phasenergebnisse wie bei einem Wasserfall immer als bindende Vorgaben für die nächst tiefere Phase ein.

Im Wasserfallmodell hat jede Phase vordefinierte Start- und Endpunkte mit eindeutig definierten Ergebnissen. In Meilensteinsitzungen am jeweiligen Phasenende werden die Ergebnisdokumente verabschiedet. Zu den wichtigsten Dokumenten zählen dabei das Lastenheft sowie das Pflichtenheft. In der betrieblichen Praxis gibt es viele Varianten des reinen Modells. Es ist aber das traditionell am weitesten verbreitete Vorgehensmodell.


Inhaltsverzeichnis

Phasen des Wasserfallmodells

Phase 1: Initalisierung

Inhalt der Initialisierungsphase:

Phase 2: Konzept

In der zweiten Phase, die auch Grobkonzept genannt wird, werden die Wünsche des Kunden systemanalytisch ausgewertet und zu Papier gebracht. Am Ende der Phase 2 steht immer das Pflichtenheft. Im Plichtenheft werden die Daten und deren Zusammenhänge verbal beschrieben, was man auch semanisches Datenmodell nennt.

Phase 3: Entwurf

In der dritten Phase, die auch Feinkonzept gennant wird, findet die eigentliche Entwicklung des Anwendungssystems statt. Das Ergebnis dieser Phase ist eine Programmspezifikation, in der alle Einzelheiten beschrieben sind, die zur Programmierung des Systems erforderlich sind.

Phase 4: Implementierung

In der Implementierungsphase wird der Entwurf in ein Computerprogramm umgesetzt. Dafür können verschiedene Programmiersprachen Anwendung finden. Eine der häfigsten Sprachen ist zum Beispiel C++.

Phase 5: Test

In der Testphase werden zwei Arten von Tests unterschieden:

Phase 6: Installation

In dieser Phase wird eine Installationsroutine erstellt, die es dem Kunden erlaubt diese Software mit geringem Aufwand zu installieren.

Phase 7: Wartung

Aufgaben der Wartungsphase:

Vorteile

Nachteile

Siehe auch

Weblinks

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