Schottky-Diode

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Eine Diode (griech.: di zwei, doppelt; hodos Weg) ist ein elektrisches Bauelement, das Strom nur in einer Richtung passieren lässt und in der anderen Richtung wie ein Isolator wirkt.

Dioden bewirken eine Gleichrichtung von Wechselspannung, vergleichbar einem Rückschlagventil in einer Wasserleitung. Sie besitzen eine nichtlineare Kennlinie im Strom-Spannungs-Diagramm; außerdem ist diese Kennlinie bei positiven und negativen Spannungen meist stark asymmetrisch.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Schottky hat erkannt, daß unter bestimmten Voraussetzungen auch ein Metall-Halbleiterübergang Gleichrichtereigenschaften besitzt.

Ob ein Metall-Halbleiterübergang Gleichrichtereigenschaften besitzt, hängt von der Austrittsarbeit der Elektronen des betreffenden Metalls und von der Dotierungsart des Halbleiters ab.

Der Kennlinienverlauf einer Schottky-Diode gleicht prinzipiell dem eines pn-Übergangs, jedoch liegt die Schwellspannung US bei etwa 0,3 V.

Schottky-Diode 1.png

Der bedeutendste Unterschied der Schottky-Diode zu üblichen Halbleiterdioden liegt in ihrer kurzen Reaktionszeit auf eine Spannungspolaritätswechsel.

Wegen der eben beschriebenen guten dynamischen Eigenschaft eignen sich Schottky-Dioden in ein Frequenzgebiet von 10 GHz zur Gleichrichtung, Modulation und anderen Anwendungen in der Höchstfrequenztechnik.

Folgendes Bild zeigt als Beispiel ein gleichgerichtetes höchstfrequentes Wechselstromsignal mit einer schnellen pn-Diode im Vergleich mit einer Schottky-Diode.

Schottky-Diode 2.png

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