Quellenersatzschaltungen

Aus mkDoc | wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit Hilfe einer Spannungsquellenersatzschaltung oder einer Stromquellenersatzschaltung kann das U/I-Verhalten einer Quelle modelliert werden. Bei Quellenschaltungen geht man von einer idealen Spannungsquelle oder einer idealen Stromquelle aus.

Inhaltsverzeichnis

Betriebsfälle

In Abhängigkeit des Belastungswiderstandes R_B \; gibt es zwei extreme Betriebsfälle:

Leerlauf

R_B = \infty \;

Der Strom ist I = 0 \; und an den Klemmen tritt die Leerlaufspannung U_0 \; auf.

Wertepaar für diesen Betriebsfall:

  • U = U_0 \;
  • I = 0 \;

Kurzschluss

R_B = 0 \;

Es fließt der Kurzschlussstrom I = I_K \;und wegen U = I \cdot R_B \; ist bei R_B = 0 \; auch U = 0 \;.

Wertepaar für diesen Betriebsfall:

  • U = 0 \;
  • I = I_K \;

Spannungsquellenersatzschaltung

Spannungsquellenersatzschaltung U_q = U_0 \;

R = R_i = \cfrac{U_q}{I_K} = \cfrac{U_0}{I_K} \;

Der Innenwiderstand der Quelle gibt die Beziehung zwischen Leerlaufspannung und Kurzschlussstrom an.

Das Klemmenverhalten der Spannungsquellenersatzschaltung wird durch die folgende Gleichung beschrieben.

U = U_0 - I \cdot R_i\;

Stromquellenersatzschaltung

Stromquellenersatzschaltung I_q = I_K \;

R_I = \cfrac{U_0}{I_K} \;

Aus Kurzschluss erhält man die Werte der Elemente der Ersatzschaltung.

Das Klemmenverhalten der Ersatzschaltung wird durch die folgende Gleichung beschrieben.

I = -\cfrac{I_K}{U_0} \cdot U + I_K \;

U-I-Kennlinie

U/I-Kennlinie von Quellen

Siehe auch

Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
mkDoc
Werkzeuge