Mengen

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Inhaltsverzeichnis

Definition

Unter einer Menge  M \; versteht man die Zusammenfassung gewisser wohlunterschiedener Objekte, Elemente genannt, zu einer Einheit.

In einer Menge kann nichts doppelt vorkommen.


  • a \in M : a \; ist ein Element von  M \; ( a \; gehört zur Menge  M \;)
  • a \not\in M : a \; ist kein Element von  M \; ( a \; gehört nicht zur Menge  M \;)


Beispiel

Für  A = {1,2,3,4} \; ist  1 \in A \; und  3 \in A \;, aber  5 \not\in A \;.


Für  B = {1,2,3,4,\cdots} \; ist  5 \in A \; und  17 \in A \;, aber  17,5 \not\in A \;.

Mengenoperationen

Durchschnitt zweier Mengen

Durchschnitt zweier Mengen (Schnittmenge) Die Schnittmenge  A \cap  B \; zweier Mengen  A \; und  B \; ist die Menge aller Elemente, die sowohl zu  A \; als auch zu  B \; gehören (Konjunktion, UND, sowohl ... als auch).

Vereinigung zweier Mengen

Vereinigung zweier Mengen (Vereinigungsmengemenge) Die Vereinigungsmenge  A \cup  B \; zweier Mengen  A \; und  B \; ist die Menge aller Elemente, die zu  A \; oder zu  B \; oder zu beiden gehören (Alternative, oder).

Differenz zweier Mengen

Differenz zweier Mengen (Differenzmenge, Restmenge) Die Differenz- oder Restmenge  A \setminus  B \; zweier Mengen  A \; und  B \; ist die Menge aller Elemente, die zu  A \; aber nicht zu  B \; gehören.

Teilmenge

Teilmenge Eine Menge  A \; heißt Teilmenge einer Menge  B \;, wenn jedes Element von  A \; auch zur Menge von  B \; gehört.


Symbolische Schreibweise:  A \subseteq  B \;

  •  A \; heißt Untermenge
  •  B \; heißt Obermenge


Wenn  A \; keine Teilmenge von  B \; ist, schreibt man  A \not\subseteq  B \;

Leere Menge

Eine Menge heißt leer, wenn sie kein Element enthält.


Symbolische Schreibweise:  {}, \ \empty \;


Jede Menge  A \; hat die leere Menge als Teilmenge, das heißt  \empty \subseteq  A \;

Potenzmenge

Die 'Potenzmenge  P(A) \; von A \; ist die Menge aller Teilmengen von A \;.

 P(A) = 2^n \;

  •  n \; = Anzahl Elemente der Menge  A \;

Kardinalität

Unter Kardinalität oder auch Mächtigkeit von  A \; versteht die Anzahl der Elemente von  A \;. Die Kardinalität wird als |A| \; oder auch als #A \; bezeichnet. Hat  A \; unendlich viele Elemente, so sagt man,  A \; hat die Kardinalität unendlich und schreibt dafür |A| = \infty \;,

|A| = n \;

  •  n \; = Anzahl Elemente der Menge  A \;

Komplementmenge

Sind  M \; und  A \; Mengen, und  A \; eine Teilmenge von  M \;, so heißt die Komplementmenge von  A \; bezüglich der Grundmenge  M \; wie folgt:

 \bar A = M \backslash A\;

Siehe auch

Weblinks

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