Lineare Gleichungssysteme
Inhaltsverzeichnis |
Begriffserklärungen
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Ein lineares Gleichungssystem (auch LGS) besteht aus mehreren Gleichungen mit mehreren Variablen, die alle nur in der ersten Potenz vorkommen, nicht miteinander multipliziert und nicht als Argument nichtlinearer Funktionen erscheinen. |
Beispiel eines linearen Gleichungssystems
Ein entsprechendes System für drei Unbekannte x1, x2, x3 sieht beispielsweise wie folgt aus:
Gleichungssysteme als Matritzenform
- Die Matrix vom Typ (3,3) wird als Koeffizientenmatrix A bezeichnet.
- Die einspaltige Matrix mit den drei Variablen wird als Variablenvektor oder Lösungsvektor x bezeichnet.
- Die einspaltige Zahlenmatrix wird als Störvektor oder Steuervektor b bezeichnet.
Die Matrix aus den Koeffizienten und dem Störvektor vom Typ (3,4) wird als erweiterte Koeffizientenmatrix bezeichnet.
Definition
Ein Gleichungssystem der Form
heißt lineares Gleichungssystem von m Gleichungen mit n Variablen. Dabei bezeichnet man die linken Seiten der einzelnen linearen Gleichungen,
als Linearform (im Unterschied zu den quadratischen Formen).
Eine äquivalente Darstellung des linearen Geleichungssystems ist die Matrizengleichung
mit der Koeffizientenmatrix A
,
dem Lösungsvektor x
und dem Störvektor b
.
Die kombinierte Matix aus Koeffizientenmatix und Störvektor ergibt die erweiterte Koeffizientenmatix B
.
Homogenes lineares Gleichungssystem
Ein lineares Gleichungssystem
heißt homogen, wenn für den Störvektor
gilt. Das bedeutet, dass für alle Elemente
des Vektors
gilt:
Inhomogenes lineares Gleichungssystem
Ein lineares Gleichungssystem
heißt inhomogen, wenn für den Störvektor
gilt. Sobald ein Element
ist, so gilt auch
und das Gleichungssystem wird als inhomogen bezeichnet.
Lösungsmethoden für lineare Gleichungssysteme
- Gleichsetzungsverfahren Techniker
- Einsetzungsverfahren Techniker
- Additionsverfahren Techniker
- Gauss-Algorithmus Studium
Weblinks
- arndt-bruenner.de Rechner zum Lösen linearer Gleichungssysteme
