LED

Aus mkDoc | wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schaltzeichen einer LED

Eine Diode (griech.: di zwei, doppelt; hodos Weg) ist ein elektrisches Bauelement, das Strom nur in einer Richtung passieren lässt und in der anderen Richtung wie ein Isolator wirkt.

Dioden bewirken eine Gleichrichtung von Wechselspannung, vergleichbar einem Rückschlagventil in einer Wasserleitung. Sie besitzen eine nichtlineare Kennlinie im Strom-Spannungs-Diagramm; außerdem ist diese Kennlinie bei positiven und negativen Spannungen meist stark asymmetrisch.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Leuchtdioden werden auch „Licht emittierende Dioden“ genannt. Sie bestehen prinzipiell aus einem pn-Übergang, der in Durchlaßrichtung gepolt wird.

Bei Energiezufuhr brechen Elektronenpaarbindungen auf. Umgekehrt wird bei der Rekombination Energie freigesetzt.

Wird der pn-Übergang in Durchlaßrichtung betrieben, kommt es an der Grenzschicht zu Rekombinationen. Unter bestimmten Voraussetzungen wird die hierbei freiwerdende Energie in Form von Licht abgegeben.

Die einzelnen erreichbaren Leuchtfarben hängen im wesentlichen von dem verwendeten Halbleitermaterial ab. Es gibt Leuchtdioden in verschiedenen Farben, insbesondere in rot, gelb und grün.

Aufbau

Aufbau einer LED Der Halbleiterkristall ist in einer Reflektorwanne eingebettet. Der rechteckige Draht, der den Reflektor trägt, stellt bei den meisten LEDs den Kontakt zur Kathode her und nimmt die Verlustwärme auf. In der Mitte des Kristalls erkennt man Reste des Bonddrahts, der den Kontakt zur Anode herstellt. Die Kathode (–) ist durch eine Abflachung links am Gehäusesockel markiert. Bei fabrikneuen LEDs ist zudem der Anschluss der Kathode kürzer.

Merksatz


Kathode kurz Kante


Siehe auch

Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
mkDoc
Werkzeuge