Fotodiode
Eine Diode (griech.: di zwei, doppelt; hodos Weg) ist ein elektrisches Bauelement, das Strom nur in einer Richtung passieren lässt und in der anderen Richtung wie ein Isolator wirkt.
Dioden bewirken eine Gleichrichtung von Wechselspannung, vergleichbar einem Rückschlagventil in einer Wasserleitung. Sie besitzen eine nichtlineare Kennlinie im Strom-Spannungs-Diagramm; außerdem ist diese Kennlinie bei positiven und negativen Spannungen meist stark asymmetrisch.
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Eigenschaften
Der Sperrstrom eines pn-Überganges wird, wie in früheren Kapiteln dargelegt, durch Ladungsträger gebildet, die durch temperaturbedingtes Aufbrechen von Elektronenpaarbindungen entstanden sind. Eine Energiezufuhr führt also zu einer Zunahme von freien Ladungsträgern und damit zu einer Zunahme der Leitfähigkeit im Sperrbetrieb.
Bei Fotodioden erfolgt die Energiezufuhr in Form von Licht. Der pn-Übergang wird hier so angeordnet, daß er von Lichtstrahlen getroffen werden kann.
Bei zunehmender Beleuchtungsstärke nimmt der Sperrstrom zu, dabei besteht weitgehend ein linearer Zusammenhang. Folgendes Bild zeigt dies.
Die U-I-Kennlinie hat den typischen Sperrkennlinienverlauf, wobei als Parameter die Beleuchtungsstärke angegeben wird.


