Denavit-Hartenberg-Konventionen

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Kinematischen Kette eines Roboters; mit Koordinatensystemen und DH-Parametern

Die Festlegung der Koordinatensysteme gemäss Denavit-Hartenberg-Konventionen.

Inhaltsverzeichnis

1 Nummerierung der Armteile

Der festgeschraubte Fuß ist Armteil 0, das erste drehbare Armteil ist Armteil 1 usw. Das letzte Armteil ist der Handflansch/Effektor als Armteil N .

2 Kennzeichnung der Achsen

Die Bewegungsachsen k¨onnen Linearachsen (Gleitachsen) oder Rotationsachsen (Drehachsen) sein. Armteil 1 bewegt sich um bzw. entlang Bewegungsachse 1, Armteil zwei um bzw. entlang Bewegungsachse 2 usw.

In jedes Armteil wird ein Koordinatensystem gelegt. In Armteil 0 liegt Koordinatensystem K0 , in Armteil 1 Koordinatensystem K1 usw. Jedes Koordinatensystem wird so gelegt, dass die z-Achse mit der Drehachse des nachfolgenden Armteiles übereinstimmt. Es liegt also die z0 -Achse in der Bewegungsachse 1, die z1-Achse in der Bewegungsachse 2 usw. Die Festlegung der Koordinatensysteme richtet sich grundsätzlich nach der Lage des vorhergehenden Koordinatensystems. K1 wird also nach K0 ausgerichtet, K2 wird also nach K1 usw. Die xi-Achse zeigt immer in Richtung auf das nächste Armteil.

3 Festlegung des Basis-Koordinatensystems K(0)

Dies ist das raumfeste Koordinatensystem, das fest mit dem Fuß (Armteil 0) verbunden ist. Die z0-Achse liegt in der ersten Gelenkachse, die x0- und die y0-Achsen sind frei und werden möglichst sinnvoll gelegt. x0- die y0-Achse müssen mit der z0-Achse ein Rechtssystem bilden. Man kann K0 in den Fußpunkt des Roboters legen. Wenn man es so legt, dass eine der K0 -Achsen den Ursprung von K1 schneidet, vereinfachen sich die Transformationsgleichungen.

4 Festlegung der Koordinatensysteme K(1) ... K(n-1)

Hier gibt es drei Fälle:

5 Koordinatensystem K(n) (Handflansch / Effektorkoordinaten)

Hier ist die kinematische Kette zu Ende, man hat daher mehr Freiheit. Das Koordinatensystem KN muss so gelegt werden, dass es entsprechend den nachfolgenden Transformationsregeln aus KN−1 erzeugt werden kann. Dazu muss xi senkrecht zu zN−1 gelegt werden. zN kann die Annäherungsrichtung des Effektors sein.

Die Denavit-Hartenberg-Parameter

Um ein Kordenatensystem in ein anderes Koordinatensystem zu transformieren müssen alle sechs Koordinaten angegeben werden. 
Durch die Denavit-Hartenberg-Konvention sind nur vier Schritte nötig ! 

Zwei benachbarte und nach obigen Konventionen festgelegte Koordinatensysteme können durch Transformationen ineinander transformiert werden.

Aus Ki−1 wird Ki durch folgende vier Operationen in dieser Reihenfolge:

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