CAN

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Der CAN-Bus (Controller Area Network) gehört zu den Feldbussen. Es handelt sich dabei um ein asynchrones, serielles Bussystem, das 1983 von Bosch für die Vernetzung von Steuergeräten in Automobilen entwickelt und 1987 zusammen mit Intel vorgestellt wurde, um die Kabelbäume (bis zu 2 km pro Fahrzeug) zu reduzieren und dadurch Gewicht zu sparen.

Inhaltsverzeichnis

Einsatz

Der CAN-Bus wurde ursprünglich für die Automobilindustrie entwickelt, hat sich aber heute auch im Bereich der industriellen Automation durchgesetzt.

Eigenschaften

Übertragungsmedien
1-Draht- / 2-Draht- oder 3-Drahtsystem (Kupferleitung)
Bustopologie Das CAN-Netzwerk wird als Linienstruktur aufgebaut. Stichleitungen sind in eingeschränktem Umfang zulässig.
adressierbare Busteilnehmer Mit gängigen Bausteinen sind 32, 64 oder bis zu 110 (mit Einschränkungen bis zu 128) Teilnehmer pro Leitung möglich.
maximale Leitungslänge 1 Mbit/s 40 m, bei 500 kbit/s sind 100 m möglich und bei 125 kbit/s 500 m
Buszugriffsverfahren CSMA/CA:

Zufälliger Buszugriff nach dem Carrier Sense multiple Access. Dies bedeutet, dass jeder Busteilnehmer die Aktivität am Bus beobachtet, um bei geeigneter Gelegenheit den Buszugriff zu "erobern". Das CA steht für Collision Avoidance und bedeutet, dass durch eine Proorisierung der Busteilnehmer eine Kollision beim Buszugriff verhindert wird.

Datenübertragungsraten 1 Mbit/s / 500 kbit/s / 125 kbit/s
Bitcodierung NRZ-L
Fehlersicherheit

Normierung

Internatinale Norm ISO 11898

Festlegungen der CAN-Nutzerorganisation CiA DS301

Weblinks

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